Eine kurze Pause

Willkommen meine Lieben,

Heute habe ich kein Rezept für euch. Ich fühle ich mich aus gesundheitlichen Gründen schon die ganze Woche müde und lustlos, daher wird heute auch nicht gekocht. Mein armer Ehemann muss sich mit einer Fertig-Nudelsuppe zufrieden geben wenn er heim kommt. Ich hätte gern mein Spaghetti Bolognese Rezept letztens mit euch geteilt. Allerdings habe ich davon ärgerlicherweise keine Fotos gemacht. Und mir ist es wichtig, dass ihr einen Teil des Prozesses sehen könnt, wenn ich ein Rezept teile. Naja dieses Gericht essen wir gern, also wird es in den nächsten paar Wochen bestimmt wieder eine Gelegenheit geben das mit euch zu teilen. Dieser Absatz Klingt jetzt nicht nach Wohlfühlen und alles andere als Positiv. Nicht wahr? Vermutlich denkt ihr euch, dass etwas nicht stimmen kann, wenn es schon so los geht.

Aber auch solche Tage gibt es im Leben. Und wenn dieser Fall Eintritt finde ich es ganz furchtbar wenn sich die Menschen so dagegen wehren. Deshalb wollte ich das heute auch unbedingt aufschreiben. Auch wenn es nicht ganz so klingt wie das was ihr sonst von mir gewohnt seit. Kommen wir aber zum wesentlichen zurück, also zu dem worüber ich heute schreiben will.

Wenn man sich so fühlt (zb. Müde, schlapp, kaputt, die Muskeln tun weh, einfach gerädert), will der Körper einem sagen, dass er eine Pause braucht. Versteht mich nicht falsch, mir ist durchaus bewusst, dass man dennoch aufstehen und arbeiten gehen muss. Irgendwie muss man auch seinen Lebensunterhalt verdienen. Allerdings verstehe ich nicht, wieso man dann Dinge die „nicht sein müssen“ dann nicht weglassen kann.

Sage nein – FÜR DEINEN KÖRPER.

Musst du denn wirklich noch joggen gehen, wenn du dich so fühlst? Kannst du deine Verabredung mit der Cousine zum Kaffeetrinken nicht absagen und stattdessen einfach das Nickerchen halten um das dein Körper dich bittet? Muss der Boden denn wirklich JETZT geschrubbt werden? Reicht anstatt deiner Sporteinheit heute nicht einfach mal ein schöner entspannter Spaziergang?

Unser Körper tut so viel für uns. Er trägt uns durchs Leben. Jeden Tag. Ohne sich zu beschweren. Und anstatt dass wir ihn ehren und respektieren würden, schimpfen wir über ihn: Hier ein Speckröllchen zu viel. Da eine Narbe zu groß. Hier eine zu schwache Leistung. Wir finden immer einen Grund über unseren Körper zu schimpfen und ignorieren seine Bedürfnisse dabei meist völlig. Aber habt ihr je daran gedacht eurem Körper mal zu danken?

Danke Körper,

Dass du mich jeden Tag trägst,

Dass du es mir nicht übel nimmst wenn ich dein Aussehen kritisiere.

Dass du mir immer signalisierst wenn etwas nicht stimmt, auch wenn ich meist nicht darauf höre.

Danke Körper, dass du diese schwere Last trägst, die sich Gewicht nennt.

Dass du alles verarbeitest was ich zu mir nehme, auch wenn du es manchmal überhaupt nicht brauchen kannst.

Danke, dass du mir jeden Fehler verzeihst, durch den ich dir geschadet habe.

Dass du mir nicht böse bist obwohl ich oft sehr gemein und ungerecht zu dir bin.

Danke, Dass du alles mitmachst. Wann immer ich etwas verändern will.

Danke dass du jeden Tag dein bestes gibst.

Danke Körper, dass du mein Zuhause bist.

Ich akzeptiere es, dass du müde und schlapp bist. Und eine Pause brauchst.

Ich Räume dir diese Pause irgendwie ein.

Denn wir sind ein Team.

Und nur wenn es Geist, Seele UND Körper gut geht, sind wir in der Lage unser volles Potential auszuschöpfen.

Ich danke dir Körper, für alles was du bisher für mich bzw. mit mir durchgestanden hast. Und verspreche mehr auf dich zu achten.

In diesem Sinne,

Licht und Liebe für euch alle,

Eure Shen

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