Mango-Chicken Curry mit Reis

Willkommen meine Lieben,

Heute zeige ich euch wie ich mein Mango-Chicken Curry mache.

Leider sind meine Fotos nicht so toll geworden. Ich hab es einfach nicht geschafft das Licht richtig einzustellen. Also um euch aufzuklären wie das Essen tatsächlich ausgesehen hat, der Reis ist bei mir richtig gelb. Da ich nicht extra mit Kurkuma würze (davon vertrage ich nicht so viel), ist das Curry bei mir etwas zwischen hell und mittel-orange. Wenn ihr zusätzlich mit Kurkuma würzt, wird die Farbe noch etwas schöner. Ich habe versucht das mit Cayennepfeffer etwas anzugleichen. 🤷‍♀️

Kommen wir gleich zu den Zutaten.

Ihr braucht:

Etwas Öl zum Braten

400g Hühnergeschnetzeltes (Oder Pute)

1-2 Dosen Mango (bisher nur bei Globus gekauft)

Optional 1 kleine Dose Kichererbsen

1 Becher Sahne

Etwas Wasser

Reis nach Wahl (bei mir ist es Jasminreis)

Gewürze:

(Gahram Masala)

(Hot&Spicy)

Currypulver

(Kurkuma)

Pfeffer nach Wahl

Paprikapulver

(Kreuzkümmel)

(Muskat)

Salz

(Geräuchertes Kalahari Salz)

Lorbeerblätter

ganze Nelken

*in Klammern gesetzte Gewürze sind kein Muss für ein gutes Curry. Das bekommt man auch mit Currygewürz und etwas scharfem allein gut hin. Mir schmeckt es so aber definitiv besser. Und Gahram Masala kann ich für Curry nur empfehlen. Das ist bei mir jetzt schon wieder leer. Ich liebe es.

Zubereitung:

Als erstes solltet ihr die Mango vorbereiten, damit es schnell gehen kann sobald sie rein kann. Wenn ihr wollt könnt ihr sie auch gleich mit den Gewürzen vermischen. Ich habe das separat gemacht. Öffnet die Dose und füllt die Mango in ein Gefäß um, in dem ihr sie pürieren oder zerstampfen könnt. Schüttet das Kondenswasser nicht weg! Das bringt später die nötige Süße in euer Curry. Ich habe es nicht gleich mit der Mango vermischt, da ich unsicher war, ob es nicht zu viel sein könnte. Habe aber die komplette Menge gebraucht.

ÜBRIGENS, Wenn man statt der Dose zwei frische reife saftige und richtig süße Mangos verwendet braucht man das natürlich nicht. Aber an sowas kommen wir hier ja nicht gerade täglich heran 😉 also mussten für mich die Dosen reichen.

Tipp: Wenn ihr am Ende feststellt, dass aufgrund von den Gewürzen die Süße oder das fruchtige Geschmackserlebnis verloren gegangen sind, und ihr habt keine Mango mehr, könnt ihr Pürrierte Aprikosen hinzufügen. Das schmeckt dann auch ganz wunderbar. 😉 Mir ist das dieses Mal passiert. Ich habe es mit dem Salz etwas übertrieben. Schon schmeckte es nicht mehr fruchtig genug. Dank der Aprikosen+etwas Kondenswasser wurde es wieder so wie es sein soll. 😌

Nun das Fleisch. In diesem Fall habe ich wirklich nur Putengeschnetzeltes (das hatte ich gerade da) mit etwas Öl gut durchgebraten. Ich mag es wenn es eine Kruste hat. Beim Inder ist das Fleisch so weit ich weiß zart und weich also werden sie es nur braten bis es gar ist. Macht das am besten ganz nach eurem Geschmack.

Da das Fleisch ja eine Weile braucht, mixe ich mir während dessen am Herd schon meine Gewürze in einer kleinen Schüssel zusammen. Auch etwas Salz kommt da schon mit rein. Für dieses Gericht braucht man offensichtlich VIEL Gewürz. Das finde ich aber sowieso ganz toll. Ich tob mich da geschmackstechnisch gern aus. Daher auch keine genauen Angaben von mir. Ich achte eigentlich nur auf 3 Dinge dabei:

1. Es sollte hauptsächlich nach Curry schmecken

2. Es sollte ungefähr die Farbe wie auf dem Bild oben bilden.

3. Es sollte nicht ZU scharf werden. Dann wird meine Zunge ganz taub und ich schmecke garnichts mehr von meinem Gericht. 🤭

Wenn das Fleisch fast fertig ist, können die Kichererbsen schon dazu. Ich brate sie immer etwas mit an. Macht das aber nicht zu lange. Sie lösen sich sonst von ihrer Schale und zerfallen. Bedenkt, wenn ihr die Kichererbsen weglassen wollt, werdet ihr proportional mehr Reis brauchen. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich beim Inder war, aber ich meine, dass sie keine Kichererbsen mit drin hatten.

Jetzt kommt der Moment wo es „schnell gehen muss“ damit nichts anbrennt oder zerfällt. Gebt so viel Wasser in die Pfanne, dass der Boden bedeckt wird und mischt gleich das Mango Püree unter. Jetzt kommt das Salz und eure Gewürzmischung mit rein. Gut umrühren und aufkochen lassen. Sahne hinzufügen (alternativ:Milch/Kokosmilch), umrühren und warten bis es wieder aufkocht. Danach geht es ans abschmecken. Ist es süß genug? Wenn nicht kommt das Kondenswasser zum Einsatz. Ist es fruchtig genug? Oder braucht es doch noch mehr Mango bzw. Aprikose? Fehlt noch etwas Curry oder Salz? Tobt euch da aus. Es muss EUCH schmecken. 😌

Damit ist das Curry fertig. Da ich es nie schaffe genug auf den Reis zu achten wenn ich ihn gleichzeitig kochen lasse, empfehle ich euch auch den erst am Schluss zu kochen. Es ist schade wenn er dann zu weich ist. Natürlich schmeckt das trotzdem. Aber wenn ich Curry mache habe ich Lust auf lockeren Reis. Und bei mir wird das sonst leider immer weicher Klebereis 🙈. Wenn ihr da anders seit, dann nur zu. Lasst euch nicht aufhalten 😄. Dann ist das Essen auf jeden Fall schneller auf dem Tisch.

Die Reiszubereitung:

Reis wie gewohnt bzw. nach Packungsangabe kochen. Das einzige was ich da anders mache ist, ich gebe 5 Nelken, 2 Lorbeerblätter und ordentlich Curry pulver hinzu. Daher ist mein Reis auch gelb. Ihr könnt das auch weg lassen. Aber die Nelken bringen das gewisse Etwas rein. (Nelken und Lorbeer bitte nach dem Kochen rausfischen. Wenn man auf eine Nelke beißt wird die Zunge taub. 🤭. Was den Lorbeer betrifft lass ich den manchmal drin. Mein Mann sagt nämlich, wer den auf seinen Teller bekommt muss/darf die Köchin küssen. 😉)

So das wars für heute. Berichtet mir gerne in den Kommentaren wie es euch geschmeckt hat, sobald ihr das Rezept ausprobiert. 😊

Liebe und Licht für euch alle,

Bleibt gesund.

Eure Shen

Ein Gedanke zu “Mango-Chicken Curry mit Reis

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