Selbstliebe und Helfersyndrom?

Willkommen meine Lieben,

Heute geht es um das Thema Selbstliebe und dieser Beitrag ist vor allem an alle gerichtet, die einen kleinen Schubs in ihre eigene Wohlfühlwelt brauchen. Ich hoffe, dass dieser Post dazu beiträgt, euer Strahlen zu fördern. 🙂 Denn in jedem von uns steckt ein leuchtender Diamant den man nur selbst ausgraben kann.

Überlegt mal – Wie sehr liebt ihr euch selbst? Zeigt ihr euch selbst, dass ihr euch liebt? Wie war das? Ihr wisst nicht wie das gehen soll? Na mit „quality-time“. In dem man sich Zeit nimmt um durchzuatmen – sich mal um sich selbst zu kümmern anstatt um andere. Und damit meine ich nicht die eigenen Probleme anzupacken anstatt die der anderen, auch wenn das sicher nicht verkehrt ist. Aber es ist wichtig sich selbst und seinen Körper zu schätzen zu wissen. Damit ist auch eine gewisse Selbst-Behandlung verbunden.

Also frage ich euch: Wie behandelt ihr euch selbst? Erinnert euch an Kleinigkeiten. Z. B. : „Wann habe ich mir das letzte mal Zeit für mich genommen? Nur für mich. Wann habe ich mir zuletzt was gegönnt? Wann habe ich mich zuletzt im Spiegel betrachtet und wertgeschätzt was ich sehe?“ Wenn es euch schwer fällt eine Antwort auf diese Fragen zu finden, dann ist es wohl schon eine Weile her, dass ihr gut zu euch selbst wart.

Ich bekomme jeden Tag mit wie wenig die Menschen auf sich selbst achten. Sicher man soll nicht allein auf sich schauen. Aber das heißt nicht, dass man seine Bedürfnisse unterordnen und sich vernachlässigen muss. Es ist in Ordnung sich um andere zu kümmern, sich um andere zu sorgen, oder anderen helfen zu wollen. Wenn man dabei aber sich selbst verliert und nur noch für andere lebt ist man definitiv am Ziel vorbei geschossen.

Aufopferung wird immer als etwas großartiges dargestellt… Vor allem in der Religion… Aber lasst euch sagen, niemand der euch wirklich liebt möchte, dass ihr euch für ihn/sie ‚aufopfert‘. Wenn sie wüssten auf was ihr alles verzichten müsst um ihnen unter die Arme zu greifen, und wie sehr euch das WIRKLICH belastet, würden sie sich in Grund und Boden schämen. Mag sein, dass ihr das Gefühl habt ihr hättet keine andere Wahl als weiter zu machen und nicht zu sagen, dass ihr eine Pause braucht. Aber das stimmt nicht. Ihr habt die Wahl. Ihr könnt nein sagen wenn es zu viel ist. Und das ist völlig ok. Auch wenn der Mensch wortwörtlich von euch abhängig ist, ist das völlig ok. Es gibt immer einen Weg. Ihr müsst das auch mal so sehen: Wie soll sich der Mensch denn weiter auf euch verlassen können, wenn ihr eure Akkus nie aufladet? Dann werdet ihr immer müder und seit irgendwann am Ende. Und der Mensch der auf euch angewiesen ist geht mit unter. Ist es dann immer noch „etwas egoistisches“ sich die Zeit vorher zu nehmen um wieder aufzutanken? Es hilft nicht nur euch. Es hilft jedem um euch herum.

Ihr werdet dadurch entspannter durch die Tage hüpfen und euch ganz bestimmt auch weniger ärgern wenn was nicht klappt. Euer Umfeld nimmt doch dann auch wahr, dass ihr glücklicher seit. Ihr seit besser gelaunt und das macht allen um euch herum auch bessere Laune denn solche Emotionen sind ansteckend und wohltuend. 🙂 Da muss man schon ein Griesgram sein um einen Menschen der gute Stimmung verbreitet als negativ zu empfinden. #hallofrüheresgriesgram-ich hihi

Es gibt auch für diejenigen die eure Hilfe brauchen einen Unterschied zwischen: Helfen aus tiefstem Wunsch/aus Freiheit heraus – oder Helfen aus Zwang/obwohl man eigentlich gerade Zeit für sich braucht/selbst nicht genug Kraft hat. Ich denke wenn man aufmerksam ist bemerkt man den Unterschied. Aber der Mensch muss selbst wissen was er/sie tun kann und was nicht. Daher selbst wenn man was bemerkt, solange der Mensch nicht Stopp sagt, ändert sich nichts an der Situation und alle werden irgendwie unzufrieden.

Ich hoffe das habe ich jetzt relativ verständlich ausgedrückt. 😅 Irgendjemand wird mich jetzt sicher steinigen wollen weil ich den Ausdruck „Helfersyndrom“ im Titel verwende, aber das ist nunmal genau das was ich darunter verstehe. Daher verwende ich das hier auch so. Ich bin kein Psychologe und weiß auch garnicht mehr ob es diesen Ausdruck wirklich gibt oder er in meinem Hirn entstanden ist. Aber sollte es ihn geben und ihr wollt wissen was er bedeutet, googelt ihn. 😂 Diese Recherche wollte ich jetzt nicht machen. Da war die Quality-time wichtiger. 😘

Was ich euch hier sagen wollte ist denke ich dennoch angekommen. Nehmt euch Zeit. So viel wie es eben geht. Ich weiß, viele haben einen straffen Zeitplan. Aber quetscht immer mal wieder ein paar Minuten für euch rein. Das wird euch gut tun. 😊

Ihr könntet……

Ins Weltall fliegen, und Mumien erschrecken, den Eifelturm hinauf spazieren,………

😂

Ne Quatsch. Aber Phineas&Ferb fangen da schon gut an. Macht einfach worauf ihr Lust habt.

Hier ein paar Vorschläge:

Einen Spaziergang machen –

Schwimmen gehen wenn mehr Zeit ist –

ein Bad nehmen –

länger Duschen und das warme Wasser auf der Haut genießen –

einfach nach draußen gehen und tief atmen –

den Garten bewundern –

in den Wald gehen – Bäume umarmen –

Meditieren – Skaten – Radfahren –

Yoga oder Sport machen wenn euch das Spaß macht –

einfach zu einem See rausfahren und auf das Wasser starren –

sich ein Eis gönnen wenn ihr Lust darauf habt –

Shoppen gehen wenn das euer Ding ist und nur etwas für euch kaufen, nicht für die Arbeit oder Veranstaltungen, nur etwas kleines das euch gerade glücklich macht wie z.B. ein Modeschmuck der euch gerade anstrahlt oder eine hübsche Schachtel Pralinen die ihr genüsslich alleine verspeist. –

Schenkt euch selbst Blumen wenn es sonst keiner tut. –

Die Möglichkeiten sind wirklich grenzenlos.

Also geht raus in die Welt und genießt. Das Leben ist manchmal so schwer, da muss auch etwas Freude her. Gebt acht, dass ihr nicht vor Kummer euer Herz verschließt.

Lasst euren Diamanten strahlen.

Liebe und Licht für euch alle,

Eure Shen

PS: Jetzt sind auch endlich die Bilder von meiner Valentins-Pralinen-Produktion im Beitrag „Valentinstag Teil III“ eingefügt. 🙂 Schaut gleich mal rein, wenn ihr wissen wollt wie sie geworden sind 🙂

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