Adventszeit – Ruhe oder Stress? Tipps um entspannter durch die Adventszeit zu kommen.

Willkommen meine Lieben

Ich freue mich, dass ihr wieder da seit.

Es ist nun schon Dezember und die Adventszeit hat begonnen. Ist das Jahr für euch auch so schnell vergangen? Ich habe das Gefühl vorgestern noch in einen See gehüpft zu sein und heute kann ich schon den eisigen Wind des Winters an meiner Nasenspitze fühlen. Geht es euch auch so? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Apropos Nasenspitze: Gibt es noch andere verrückte Nudeln wie mich da draußen? Die mit unbrauchbaren Talenten gesegnet sind? Wisst ihr ich habe einige ehm ja „Talente“ bei denen ich nicht ganz sicher bin wie ich die einordnen soll oder wofür die gut sein sollen. Zum Beispiel unbrauchbares Talent Nr. 36* = Ich kann einen Saisonwechsel riechen. Unabhängig davon was der Kalender sagt. 🤷‍♀️ Was sagt ihr dazu? Total witzig oder? Ich weiß allerdings nicht wofür das gut sein soll. Nunja vor Jahrhunderten muss das wohl mal ganz nützlich gewesen sein. Heute ist es zwar ein schönes Gefühl das so bewusst wahrnehmen zu können, aber wirklich praktisch ist das nicht. Habt ihr auch welche von diesen besonderen Fähigkeiten? 😄 Wenn ja, erzählt mir davon. Ich bin gespannt.

Hach, offensichtlich habe ich noch ein solches Talent. Unbrauchbares Talent Nr. 4* = Vom eigentlichen Thema abschweifen und eine völlig andere Geschichte mitten drin erzählen.

Wer mich kennt kann bestimmt bestätigen, dass ich das – wenn ich mal richtig im Redefluss bin – immer so mache 🙊🙈. Falls euch das verwirrt, tuts mir Leid. Aber das ist nunmal ein Teil von mir. Vielleicht geht das eines Tages ja von alleine weg. Ich sage mal die Chancen stehen eher nicht so gut, dass das passiert. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Kommen wir also nach 4 Absätzen nun endlich zu dem Thema dieses Beitrags. Die Adventszeit. Ich finde das ist eine sehr schöne, wenn auch kalte Zeit des Jahres. – All die Lichter, dekorierten Gärten und Fenster. – Eine besonders schöne Zeit um abends durch die Straßen zu schländern und die Umgebung zu genießen. Warm eingepackt natürlich. ☝️

In dieser Zeit geht aber auch der Weihnachtsstress richtig los. Plätzchen werden gebacken, Schokonikoläuse gekauft und die Geschenke für heilig Abend ausgesucht. Vor allem die Vorbereitungen für die Bescherung können bei dem ein oder anderen enorm den Stresspegel steigen lassen. Ist man erstmal in diese „Ich-muss-noch-…-Phase“ eingetaucht, ist es schwer da vor Weihnachten wieder rauszufinden. Man verliert sich total in der Suche nach Dingen die gut beim Gegenüber ankommen, oder in der Planung des Weihnachtsessens und muss zusehen, alles noch vor heilig Abend erledigt zu haben.

All diese Dinge sind in unserer Gesellschaft sehr wichtig geworden. Und der Drang alles zu erledigen ist durchaus verständlich. Denn nach Weihnachten ist das Jahr nicht mehr lang. Die letzten paar Tage des Jahres möchte man genießen und nicht noch abgehetzt die letzten Erledigungen machen. Welche auch immer das sein mögen. Jeder will das neue Jahr frei beginnen. Denn es ist für uns alle ja auch genau das. Neu. Das alte Jahr endet. Das neue beginnt. Man nimmt sich vor Dinge zu ändern, etwas besser zu machen und Gutes beizubehalten. Und das ist der Grund für all unseren Stress davor. Das ist der Grund warum die meisten Menschen die Vorweihnachtszeit garnicht mehr genießen können.

Wir streben nach was besserem und haben das Gefühl, wenn wir das vorherige nicht abschließen, können wir nicht abschalten und auch nicht neu anfangen im nächsten Jahr. Aber wisst ihr was? Das Leben geht genauso weiter wie vorher. Mit dem neuen Jahr ändert sich nichts. Nur wir verändern uns im Laufe des neuen Jahres, wenn wir das so wollen. Sicher wenn man in einer Firma arbeitet oder selbst eine leitet und vor Jahresabschluss gewisse Dinge erledigen muss ist das etwas anderes. Jedoch gilt das doch nicht für das Privatleben. Es gibt keinen „Cut“ an Silvester und zack, bist du dein neues Du. Wozu also die Hektik? Die Adventszeit soll doch eine Zeit der Liebe, Ruhe und Besinnlichkeit sein.

Einige werden jetzt sagen: „Ich muss doch alle Geschenke rechtzeitig besorgen, ich kann doch an Weihnachten nicht ohne Geschenke dastehen.“

Das verlangt auch keiner. Gerade ich nicht. Ich mache unheimlich gerne Geschenke. Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl wenn man dem/r Beschenkten ansehen kann, dass ihm/r gefällt was man ausgesucht hat. In meinen Augen ist das durchaus auch eine Art seine Liebe auszudrücken. Aber nicht im Sinne von: Je größer oder teurer, desto größer meine Liebe zu dir.

Ein Geschenk ist für mich ein Ausdruck der Liebe wenn ich sehen kann, dass sich der Mensch Gedanken gemacht hat, sich die Zeit genommen hat über meine Wünsche nachzudenken und etwas gewählt hat das er mit Freude und Liebe übergeben kann. Und das muss nicht immer das sein was ich mir wünsche. Es kann z.B. auch etwas Selbstgemachtes sein. Vor allem wenn es mit  Liebe eingepackt wurde ist es besonders schön. Ich finde selbstgemachte Geschenke sind super wertvoll. Man kann mit solchen Dingen ausdrücken was man fühlt  –  ohne zu Beginn des neuen Jahres dann Pleite zu sein. Mal ehrlich die Menschen die dich lieben wissen dass du sie auch liebst. Ob du jetzt 5€ für sie ausgibst oder 350€. Es ändert nichts an eurer Liebe zu einander. Wenn du dir 350€ leisten kannst und willst hält dich keiner auf. Das kann natürlich auch toll werden haha 😃 Aber ich möchte dass du weißt, dass deine Liebe und deine Gesellschaft an Weihnachten mehr wert ist als jedes Geschenk. Denk also nicht darüber nach welcher Betrag „angemessen“ wäre. Vor allem wenn du noch jung bist und vielleicht gerade erst anfängst zu arbeiten oder eine Ausbildung machst. Jeder der dich liebt freut sich dich zu sehen. Egal ob du jetzt einen Fernseher mitbringst oder ein Samenkorn.

Was ich euch mit meinem gigantisch langen Text sagen will ist, gebt euer Bestes, aber übertreibt es nicht. Teuer ist nicht besser und lieber überlegt und etwas kleines selbst gemacht als nicht gewusst und schnell was unterwegs gekauft. An dieser Stelle hätte ich einen Vorschlag um den Suchstress zu mindern.

Wie wärs wenn ihr euch einen Abend festlegt (an dem ihr frei habt) um die Geschenke zu planen. D.h. wirklich darüber nachzudenken was eure Liebsten mögen könnten, eine Liste zu erstellen und Ideen aufzuschreiben? Damit wäre schon viel gewonnen. Meist rennt man kurz vor Weihnachten nämlich planlos umher und nimmt dann was einem ins Auge sticht. So wüsste man wonach man sucht und wäre schneller fertig. (Sollte ich meinen Laptop wieder zum laufen bringen, erstelle ich euch noch einen Vordruck so einer Liste den ihr euch dann ausdrucken könnt.)

Was euch auch helfen könnte in der Adventszeit etwas mehr bei euch zu sein ist etwas das ich letztes Jahr ausprobiert hab. Der Dankbarkeitsdezember. Die Idee dahinter ist: Jeden Morgen, bevor eure Füße den Boden berühren, solltet ihr an 3 Dinge denken für die ihr dankbar seit. Das hilft dabei bewusster in den Tag zu starten und den Dezember etwas lockerer anzugehen. 😊 An dieser stelle möchte ich auch Danke sagen. Danke an Mareike Awe, durch die ich den Dankbarkeitsdezember kennengelernt habe und Danke an all meine Leser die bis zum Ende durchgehalten haben 😙Ihr seit großartig.

In den nächsten Beiträgen werde ich euch ein paar DIY-Geschenkideen vorstellen die ihr gerne nachmachen und dieses Jahr verschenken könnt.

Liebe und Licht für euch alle und einen dicken Kuss an meine Familie und Freunde die hier mitlesen. 😙 Ich liebe euch.

Eure Shen

2 Gedanken zu “Adventszeit – Ruhe oder Stress? Tipps um entspannter durch die Adventszeit zu kommen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.